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6. Symposium „Historische Urteilskraft“ zum Thema „Natur und deutsche Geschichte. Glaube – Biologie – Macht“ am Freitag, 12. Juli 2024 im Deutschen Historischen Museum

Jedes Jahr lädt das Deutsche Historische Museum (DHM) zu einem Symposium in der Reihe „Historische Urteilskraft“ ein. Dabei diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über das Thema einer kommenden Ausstellung des DHM.  Die Symposien sind damit ein wichtiger Teil der wissenschaftlichen Fundierung eines Ausstellungsprojektes.

In diesem Jahr widmet sich das Symposium dem Thema „Natur und deutsche Geschichte. Glaube – Biologie – Macht“. Die gleichlautende Ausstellung plant das DHM für November 2025.

Im Zentrum des Symposiums steht der Begriff und die Bedeutung von „Natur“ in der deutschen Geschichte. Drei Keynotes beleuchten die wechselvollen Naturbeziehungen in Mittelalter, Neuzeit und im 19. und 20. Jahrhundert. Andere Vorträge befassen sich mit Hildegard von Bingens Begriff der „viriditas“ (Grünkraft), der Natur als Ressource bei der Hanse und mit dem Bild vom Wald im 18. Jahrhundert. Welche Rolle spielte Natur in der Ideologie des Nationalsozialismus? Wie entstand die Anti-Atomkraftbewegung und welche Bedeutung hatte das Nationalparkprogramm der späten DDR? Zudem wird die Dialektik der Naturverhältnisse bei Max Horkheimer und Theodor W. Adorno vorgestellt.

Das Symposium ist öffentlich. Leider ist es in diesem Jahr schon ausgebucht. Im Laufe des Sommers wird das DHM aber einen Video- und Tonmitschnitt veröffentlichen.

Wir werden Sie natürlich darüber informieren, wenn es so weit ist.

Foto: Maríon Bayer/Museumsverein DHM