SAMMELN

Die Sammlung des Deutschen Historischen Museums (DHM) stellt ein materielles Gedächtnis deutscher Geschichte im europäischen Kontext dar. Sie zählt über eine Million Objekte und wäscht jährlich weiter an. Jede neue Erwerbung, jede Schenkung wird einer kritischen Prüfung unterzogen: Warum ist es das Objekt wert, bewahrt zu werden und welche Erkenntnisse über die Vergangenheit lassen sich aus dem Objekt für die Gegenwart und für kommende Generationen gewinnen?

Der Museumsverein begleitet die Sammeltätigkeit des DHM durch den Ankauf außergewöhnlicher Exponate. Die angekauften Objekte füllen Lücken in der Sammlung und in den Ausstellungen.

„Es muss nicht immer ein Nussbaum sein”, betont der stellvertretende Vorsitzende Hubert Piel. „Entscheidend ist die historische Relevanz – ob es sich um ein Gemälde handelt, eine Feldküche aus dem Ersten Weltkrieg oder eine Fahne aus DDR-Zeiten.”

Der Museumsverein kauft nicht auf eigene Initiative. Die Erwerbungen werden eng mit der Leitung des DHM abgesprochen und richten sich nach den Bedürfnissen des Hauses. Neben dem Sammeln ist das Bewahren der Objekte eine entscheidende Aufgabe eines Museums. Auch dabei unterstützt der Museumsverein das DHM, indem wir zum Beispiel die Kosten für eine Restaurierung übernehmen.

Erwerbungen

Vom Kassenschlager zum Unikat. Oder: Das Buch und das Straußenei Das Straußenei wurde dem DHM aus dem Kunsthandel angeboten. Bis...

Ein königliches Geschenk Im Frühjahr 1772 drängten sich die Menschen vor der Königlichen Porzellanmanufaktur (KPM). Sie wollten ein besonderes Porzellan-Ensemble...

„Zerstörung 2“ von Felix Nussbaum, Öl auf Leinwand, 1933 Gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Museum (DHM) kaufte der Museumsverein Ende...

Ein Porträt durchleuchtet – Das Bild einer Nonne im Wandel der Zeit von Mathias Lang, Gemälderestaurator am Deutschen Historischen Museum...