Unsere Kulturempfehlung: European Month of Photography Berlin
Mit dem Leitmotiv was zwischen uns steht hat der EMOP Berlin 2025 einen Monat lang Museen, Ausstellungshäuser, kommunale und private Galerien, Projekträume und (Kunst-)Hochschulen eingeladen, Fotografie-Ausstellungsprojekte vorzustellen.
Man möchte mit der eigenen Stimme – und mit Bildern – der zunehmenden gesellschaftlichen Spaltung etwas entgegenhalten. Doch was kann mit Bildern, zumal mit fotografischen, tatsächlich noch gewusst und gesagt werden? Ist es nicht gerade die Kamera, die zwischen uns steht? Ununterbrochen zeichnet sie auf und bestärkt in unzähligen Kanälen mit ihren Bubbles die jeweiligen Gewissheiten. Bilder vertiefen Gräben, markieren Dissense und werden oftmals selbst zum Medium der Polarisierung.
Eine Liste aller teilnehmenden Institutionen finden Sie HIER.
Einen Kalender mit dem umfangreichen Rahmenprogramm finden Sie HIER.
EMOP Eröffnungstage
Vom 27. Februar bis zum 2. März:
Mit den EMOP Opening Days startet der EMOP Berlin 2025 in einen Monat voller Ausstellungen und Veranstaltungen rund um das Medium Fotografie. Drei Tage lang bringen sie im Festivalzentrum in der Akademie der Künste unterschiedlichste Akteur*innen aus Theorie und Praxis zusammen und gehen zu aktuellen Diskursen ins Gespräch.
Neben der feierlichen Eröffnung der zentralen Festivalausstellung laden sie zu Artist Talks und Paneldiskussionen sowie zur Verleihung des Ellen Auerbach-Stipendiums und einem Filmabend.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen der EMOP Opening Days ist kostenfrei.
Festivalzentrum: Akademie der Künste
Zur 11. Ausgabe richtet der EMOP Berlin in der Akademie der Künste (AdK) erstmals ein Festivalzentrum ein und betont damit bereits zum dritten Mal eine starke inhaltliche Kooperation mit der AdK. Das Festivalzentrum am Standort Hanseatenweg wartet mit einem umfangreichen eigenen Programm auf und ist Ausgangspunkt für die vielen Angebote in der Stadt.
Neben den EMOP Opening Days, an denen das biennale Fotofestival drei Tage lang zu Künstler*innengesprächen, Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen, Book Talks und einer Preisverleihung lädt, wird die gesamte erste Etage der Akademie der Künste zum Schauplatz der zeitgenössischen Fotografie. Dort eröffnet die zentrale Festivalausstellung des EMOP Berlin 2025 was zwischen uns steht. Fotografie als Medium der Chronik sowie die von der Akademie der Künste eingebrachte Partnerausstellung Ein Dorf 1950–2022. Ute Mahler, Werner Mahler und Ludwig Schirmer. In (Kurator*innen-)Führungen, Künstler*innengesprächen und anderen Vermittlungsformaten erhalten Sie während der gesamten Laufzeit des Festivals tiefgehende Einblicke in die Ausstellungen.
Programmhighlights
Freuen Sie sich den ganzen Monat auf eine Vielzahl spannender Gespräche, Workshops und Führungen, die die Themen der Festivalausstellung weiter vertiefen und einen lebendigen Austausch über den Vermittlungszusammenhang von Kunst, Gesellschaft und den Herausforderungen der Gegenwart fördern.
Tuesday Talks – Künstler*innen im Gespräch: Jeden Dienstag zwischen 17 und 18.30 Uhr
In dieser Gesprächsreihe gewähren Künstler*innen der zentralen Festivalausstellung spannende Einblicke in ihre kreative Arbeit.
Der Eintritt zu den Tuesday Talks ist frei.
Open Debate: EMOP Berlin x Akademie der Künste am 22. März findet um 19 Uhr
Eine Open Debate zum Thema „was zwischen uns steht: Wohin driftet Europa? Wie Künstler*innen den Krisen der Gegenwart begegnen” in den Räumlichkeiten des Festivalzentrums statt.
Kuratorinnenführung durch die Ausstellung „was zwischen uns steht. Fotografie als Medium der Chronik”
Wer die Kuratorinnenführungen während der Opening Days verpasst hat, erhält zum Ende des Festivals die Gelegenheit, gemeinsam mit der Festivalleitung und Kuratorin Maren Lübbke-Tidow eine letzte Führung durch die Ausstellung was zwischen uns steht. Fotografie als Medium der Chronik zu erleben.
Foto: Maríon Bayer
Text: EMOP.eu