Soundcloud_DHM_Mittwochsgesellschaft

Jetzt nachhören: Wie schließt man Frieden? - Berliner Mittwochsgesellschaft

Begleitend zur Ausstellung „Was ist Aufklärung? Fragen an das 18. Jahrhundert“ lässt das DHM das historische Format der Mittwochsgesellschaften wiederaufleben.

Anfang Februar diskutierte die Berliner Mittwochsgesellschaft die Frage „Wie schließt man Frieden?“

„Der Friedenszustand unter Menschen, die nebeneinander leben, ist kein Naturzustand“ schrieb Kant 1795 in seiner Schrift „Zum Ewigen Frieden“. Der Frieden müsse „gestiftet werden“. Doch was bedeutet es, Frieden zu stiften? Ist ein stabiler Frieden zwischen Menschen möglich, was wären die Grundbedingungen hierfür? Wie friedvoll war die Aufklärung? Und an welche Gedanken und Methoden der Aufklärung zur Friedensfrage können wir in heutigen Zeiten anknüpfen?

Diese Fragen besprachen die Schweizer Medien- und Kulturtheoretikerin Astrid Deuber-Mankowsky und die beiden Philosophen Thomas Khurana und Volker Gerhardt an diesem Abend besprechen. Alle drei haben sich in ihrer Forschung mit Kants bekannter Friedensschrift auseinandergesetzt. Die Moderation übernahmen Kai-Michael Sprenger und Julia Voss.

Sie können das Gespräch jetzt auf der Soundcloud und bei Spotify nachhören.

 

Die nächsten Termine:

Wie spricht man mit? Demokratisierungsprozesse in und durch Revolutionen
mit Iwan-Michelangelo D’Aprile und Susanne Lachenicht
Mi 5.3.2025, 18.30 Uhr

Wie teilt man Gewalten? Republik und Rechtsstaatlichkeit in und seit der Aufklärung
mit Gertrude Lübbe-Wolff, Annette Meyer und Kolja Möller
Mi 19.3.2025, 18.30 Uhr

Was bleibt? Zum Erbe der Aufklärung(­spraxis)
mit Corine Pelluchon und Barbara-Stollberg Rilinger
Mi 2.4.2025, 18.30 Uhr

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung über den Ticketshop des DHM ist notwendig.

Foto: Maríon Bayer/Museumsverein