Dorlis Blume (links) mit Raphael Gross, Julia Voss und Ulrike Kretzschmar bei der Eröffnung der Ausstellung „Natur und deutsche Geschichte. Glaube – Biologie – Macht"

Wir gratulieren Dorlis Blume zu ihrer Ernennung als Abteilungsdirektorin Ausstellungen

Das Deutsche Historische Museum hat Dorlis Blume zur neuen Direktorin der Abteilung Ausstellungen ernannt. Damit übernimmt eine erfahrene Historikerin und Ausstellungsexpertin die Verantwortung für einen der zentralen Bereiche des Hauses. Sie folgt Ulrike Kretzschmar, die Ende März in den Ruhestand gegangen ist.

„Mit Dorlis Blume konnten wir eine ausgewiesene Expertin gewinnen, die seit Langem mit Tatkraft und feinem Gespür am Gelingen zahlreicher Ausstellungen des DHM beteiligt ist und einen großen Erfahrungsschatz mitbringt“, begrüßt Raphael Gross, Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum, die Ernennung. „Es ist deshalb eine große Freude, dass sie das Ausstellungsprogramm des DHM nun in dieser Funktion wesentlich mitgestalten und mit neuen Impulsen bereichern wird.“

Dorlis Blume ist dem Deutschen Historischen Museum seit vielen Jahren eng verbunden. Bereits 1996 war sie erstmals am DHM tätig. Nach beruflichen Stationen am Haus der Geschichte in Bonn, bei der Bundeszentrale für politische Bildung sowie im Deutschen Bundestag kehrte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Museum zurück. Seit 2015 leitete sie den Fachbereich Wechselausstellungen und Projekte, seit 2018 war sie zudem stellvertretende Direktorin der Abteilung Ausstellungen. Im selben Jahr wurde sie zur Gleichstellungsbeauftragten des DHM berufen.

Mit ihrer Ernennung würdigt das DHM die langjährige Expertise einer Ausstellungsmacherin, die in den vergangenen Jahren rund 25 kulturhistorische Ausstellungen verantwortet hat, darunter die beiden aktuellen Ausstellungen des DHM Natur und deutsche Geschichte. Glaube – Biologie – Macht und Objekte. Geschichte. Geschichten. Blick in die Sammlung. Zu ihren Projekten zählen zudem Was ist Aufklärung? Fragen an das 18. Jahrhundert (2024) sowie „Wolf Biermann. Ein Lyriker und Liedermacher in Deutschland“ (2023), documenta. Politik und Kunst, Die Liste der ‚Gottbegnadeten‘. Künstler des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik (beide 2021) und Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert (2020).

Darüber hinaus bringt Blume ihre wissenschaftliche Expertise in verschiedene Gremien ein, unter anderem als Mitglied des Expertenrats „Geschichtsort Olympiagelände“ sowie im Wissenschaftlichen Beirat und im Ausstellungsbeirat der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus in Stuttgart.

Dorlis Blume, neue Direktorin der Abteilung Ausstellungen am DHM, mit Raphael Gross, dem Präsidenten des Hauses

Dorlis Blume (links) mit Präsident Raphael Gross. Foto: Elisabeth Breitkopf-Bruckschen/DHM

Auch für den Museumsverein ist Dorlis Blume keine Unbekannte. Zuletzt war sie im April zu Gast bei unserem Museumsgespräch zur Ausstellung Natur und deutsche Geschichte. Gemeinsam mit Ausstellungsgestalter Gregor Müller-Übach gewährte sie unseren Mitgliedern spannende Einblicke in die Konzeption und Umsetzung der Ausstellung. Wer ihr zuhört, spürt schnell ihre Begeisterung für Geschichte, ihre Leidenschaft für Ausstellungen und historische Objekte sowie ihren ausgeprägten Sinn für Präzision und die Liebe zum Detail.

Felix Pongratz, der Vorsitzende des Museumsvereins, freut sich sehr über die Ernennung von Dorlis Blume: „Bei unseren Begegnungen, zuletzt im Rahmen unseres Neumitgliederempfangs, habe ich sie als leidenschaftliche Historikerin kennengelernt, die Ausstellungen mit großer fachlicher Kompetenz, viel Herzblut und einem besonderen Gespür für die Interessen des Publikums entwickelt und realisiert.“

Wir gratulieren Dorlis Blume herzlich zu ihrer Ernennung und wünschen ihr für ihre neue Aufgabe viel Erfolg, Freude und eine glückliche Hand. Zugleich freuen wir uns auf die Fortsetzung der vertrauensvollen und inspirierenden Zusammenarbeit mit ihr und dem DHM.

Foto oben: Dorlis Blume (links) mit Raphael Gross, Julia Voss und Ulrike Kretzschmar bei der Eröffnung der Ausstellung Natur und deutsche Geschichte. Foto: Sandra Kühnapfel/DHM