Eingangsschild zur Eröffnung der Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse des Kunst-am-Bau-Wettbewerbs im Pei-Bau 2. OG. Foto: Maríon Bayer/Museumsverein DHM

Wettbewerbsausstellung – Kunst am Bau für das Zeughaus

Wenn Sie das Zeughaus genauso vermissen wie wir, dürfen Sie diese Ausstellung im Pei-Bau nicht verpassen! Vom 25. September bis 11. Oktober 2026 zeigt das DHM die Ergebnisse des Kunst-am-Bau-Wettbewerbs, der anlässlich der Modernisierung des Zeughauses stattfand.

Das Zeughaus, seit den 1990er-Jahren Hauptsitz des DHM, wird wie Sie wissen derzeit umfassend modernisiert. Im Zuge dieser Arbeiten soll das Foyer um ein Kunstwerk ergänzt werden, das die vielschichtige Geschichte des Gebäudes aufgreift und zugleich einen Raum für Begegnung, Austausch und Reflexion schafft. 

Aus dem Wettbewerb ging der Entwurf „Flüsterbänke” der Künstlerin Shannon Bool als Sieger hervor. Mit ihrem Entwurf setzte sich die Künstlerin in einem vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) durchgeführten Wettbewerb durch.

Vorgesehen sind zwei geschwungene, einander gegenüberstehende Bänke aus Saalburger Rotmarmor, die zugleich als Sitzgelegenheit und skulpturales Kunstwerk fungieren. 

In ihre Oberflächen sind historische Graffiti, Zeichen und Symbole eingraviert, die von mittelalterlichen Gravuren bis hin zu Botschaften von während der NS-Zeit inhaftierten Widerstandskämpfern reichen.

So verbindet der Entwurf die Geschichte des Ortes mit der Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und über Vergangenheit und Gegenwart nachzudenken.

Darüber hinaus zeigt die Ausstellung die weiteren Wettbewerbsbeiträge der eingeladenen Künstlerinnen und Künstler. Eine besondere Anerkennung des Preisgerichts bekam die Arbeit „Ein Pferd in einer Baracke in einem Museum” von Leon Kahane unter Mitarbeit von Bundschuh Architekten. 

Die Präsentation gewährt spannende Einblicke in den Kunst-am-Bau-Wettbewerb und verdeutlicht, wie Kunst, Architektur und Geschichte miteinander in Beziehung treten. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Präsentationstafeln zu erkunden, die die einzelnen Schritte und Hintergründe der verschiedenen Arbeiten anschaulich dokumentieren.

Dabei wird sichtbar, wie unterschiedlich die beteiligten Künstlerinnen und Künstler die Geschichte und Bedeutung des Zeughauses interpretieren. Ihre Entwürfe zeigen eindrucksvoll, wie künstlerische Interventionen historische Orte neu erschließen und erfahrbar machen können.

Wo?
im 2. OG im Pei-Bau

Wann?
noch bis zum 11. Oktober 2026

Kosten?
Eintritt frei für alle!

Oben: Eingangsschild zur Wettbewerbsausstellung Kunst am Bau für das Zeughaus. Foto: Maríon Bayer/Museumsverein DHM