Kulturempfehlung: Diskussions-Veranstaltung im Konrad-Adenauer-Forum Berlin am 4. November
„Helene Wessel – eine Vordenkerin des Postliberalismus?”
Die Diskussions-Veranstaltung widmet sich der Politikerin und Sozialreformerin Helene Wessel (1898–1969), deren Biografie neue Perspektiven auf die Ambivalenzen und Widersprüche der frühen Bundesrepublik eröffnet.
Als eine der vier „Mütter des Grundgesetzes“ prägte Helene Wessel die demokratischen Grundlagen der jungen Republik maßgeblich mit. Zugleich nahm sie als erste Vorsitzende der Zentrumspartei eine außergewöhnliche Stellung in der politischen Geschichte Deutschlands ein. In ihrem Wirken verband sie Feminismus, sozialen Reformwillen und einen tief verwurzelten katholischen Glauben.
Die Veranstaltung beleuchtet ihr Vermächtnis und diskutiert, welche Impulse ihre Vorstellungen von Gesellschaft, Politik und öffentlicher Verantwortung für die Gegenwart bereithalten.
Am 4. November um 18:00 Uhr sind Sie herzlich ins Konrad Adenauer Forum Berlin eingeladen.
Programm:
18:00 Uhr – Begrüßung und Impulsvortrag durch Dr. Helene Bubrowski (Fellow 2026/2027 am Wissenschaftskolleg zu Berlin)
18:30 bis 19:30 Uhr – Paneldiskussion mit:
- Dr. Helene Bubrowski (Fellow 2026/2027 am Wissenschaftskolleg zu Berlin)
- Dr. Carlotta Voß (Forschungsinstitut für Philosophie Hannover)
- Dr. Simon Strauß – Moderation (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
Melden Sie sich kostenlos über die Webseite des Konrad-Adenauer-Forums Berlin an.
Oben: Veranstaltungsplakat zur Diskussions-Veranstaltung „Helene Wessel – eine Vordenkerin des Postliberalismus?” Foto: Bestand Erna Wagner-Hehmke, Stiftung Haus der Geschichte